Hurom H70 — Entsaften, Nice Cream & Nussmilch – Julia Rawsome
Mein Motto ist und bleibt: Gesundheit ist Schönheit. Was wir täglich trinken, essen und unserem Körper geben, zeigt sich früher oder später im Spiegel — in der Haut, in der Energie, in der Art, wie wir uns bewegen und fühlen.

In meinen Videos habt ihr mich bei so vielen verschiedenen Zubereitungen gesehen: Granatapfelsaft, Rote-Bete-Saft, Nice Cream aus gefrorenen Bananen, selbst gemachte Nussmilch. Was viele nicht wissen: All das lässt sich mit ein und demselben Gerät herstellen. Nicht als Gimmick, sondern weil ein guter Slowjuicer wirklich vielseitig ist, wenn man ihn richtig einsetzt.

Dieser Beitrag fasst zusammen, was ich in den letzten Monaten mit dem Hurom H70 FT und dem Hurom H70 ST gemacht habe, und vor allem: was dabei herauskommt. Für den Körper. Für die Haut. Für das Wohlbefinden.

Julia Rawsome mit dem Hurom H70 FT Slowjuicer

Warum frisch gepresste Säfte wirklich etwas verändern

Ein Slowjuicer macht im Grunde genau das, was unser Gebiss macht: er trennt das Innere der Pflanzenzelle von den Faserstoffen. Was übrig bleibt, ist konzentrierte Nährstoffdichte in flüssiger Form, die der Körper besonders schnell aufnehmen kann. Kein Erhitzen, keine Pasteurisierung, keine Verluste. Die Nährstoffe sind intakt.

Das merkt man. Ich habe zwei Wochen lang täglich Rote-Bete-Saft getrunken, am liebsten mit Zitrone und Gurke, und die Veränderungen waren spürbar: Ich bin morgens hydratisierter aufgewacht, meine Haut wirkte durchbluteter, frischer. Rote Bete enthält Nitrate, die im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt werden, was die Blutgefäße erweitert und den Sauerstofftransport verbessert. Was besser mit Sauerstoff versorgt ist, sieht besser aus. Das ist keine Schönheitstheorie, das ist Physiologie.

Ich habe auch gemerkt, dass meine Besenreißer etwas schwächer wurden. Ob das ausschließlich am Saft lag, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich habe ergänzend ein Venenpräparat mit Rosskastanie eingenommen. Aber die Kombination hat etwas bewirkt, das ich vorher so nicht kannte.

Was regelmäßiges Entsaften bewirken kann:
  • Bessere Durchblutung und frischeres Hautbild
  • Mehr Energie und Ausdauer — Rote Bete wird nicht zufällig auch von Sportlern eingesetzt
  • Unterstützung der zweiten Zyklushälfte dank Magnesium, Calcium, B6 und Folsäure
  • Förderung der Darmgesundheit durch Nitrate und Faserstoffe
  • Natürliche Hydratation von innen, die sich morgens sofort bemerkbar macht

Granatapfelkerne sind ein weiteres meiner absoluten Lieblingsprodukte für den Entsafter. Sie regen die Körperzirkulation an, können sich positiv auf die Mundgesundheit auswirken, und Studien zeigen, dass Granatapfelsaft selbst bei Diabetikern keine negativen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hatte. Ich kombiniere ihn gerne mit Minze. Minze kühlt den Körper von innen, enthält Chlorophyll, und kann bei Hitzewallungen unterstützend wirken.


Nice Cream: Eis, das dir wirklich etwas gibt

Eines meiner Lieblingsrezepte, das ich immer wieder mache: Nice Cream aus gefrorenen Bananen. Zwei Zutaten, keine Zusatzstoffe, keine Laktose, kein raffinierter Zucker, und trotzdem cremig, sättigend und süß.

Der Unterschied zum Mixer ist nicht trivial. Im Mixer braucht man deutlich mehr Bananen und oft zusätzlich Wasser, was die Konsistenz wässriger macht. Im Slowjuicer, ich verwende dafür den H70 FT, entstehen aus etwa drei gefrorenen Bananen eine echte, dichte Eiscreme. Kein Extra-Sieb nötig, die gleichen Teile wie beim Entsaften, und die Reinigung danach ist in Sekunden erledigt.

Bananen haben einen unverdienten schlechten Ruf. Dabei enthalten sie Kalium, Mangan, Selen, Kupfer, Calcium und Aminosäuren. Der Zucker kommt nicht isoliert, er ist an Nährstoffe gebunden. Bananen sind antifungal und antiviral, und das enthaltene Tryptophan zusammen mit dem Kalium unterstützt die Neurotransmitterfunktion. Mir helfen Bananen dabei, abends zur Ruhe zu kommen und besser zu schlafen.

Ich verfeinere die Nice Cream gerne mit blauem Spirulinpulver, 100% natürlich, geschmacksneutral, und reich an Eisen sowie wertvollen Aminosäuren. Man hat sauberen Brennstoff, sofort verfügbare Glucose fürs Gehirn, und dabei Rohkostqualität. Alle Nährstoffe intakt.

Julia Rawsome mit selbst gemachter Nice Cream aus dem Hurom
Julia Rawsome genießt Nice Cream Nice Cream aus dem Hurom Slowjuicer — Nahaufnahme

Selbst gemachte Nussmilch: der Unterschied liegt im Detail

Wer einmal selbst Nussmilch gemacht hat, kauft sie selten noch fertig. Der Grund ist simpel: Schaut euch die Zutatenliste einer handelsüblichen Mandel- oder Hafermilch an, auch wenn Bio und Vegan draufsteht. Emulgatoren, Stabilisatoren, Süßungsmittel, Aromen. Dinge, die da nicht sein müssten, wenn man einfach Nüsse und Wasser nimmt.

Mit dem Hurom lässt sich Nussmilch direkt herstellen, roh, nicht pasteurisiert, mit genau den Zutaten, die ich selbst auswähle. Das bedeutet: lebendige Enzyme, intakte Fettsäuren, und eine Frische, die kein Karton-Produkt liefern kann.

Nüsse sind außerdem eine der besten pflanzlichen Quellen für vollwertige Aminosäuren, die Bausteine, aus denen der Körper Proteine bildet, Gewebe aufbaut und repariert. Das ist kein Nice-to-have, das ist grundlegende Zellbiologie. Wer eine pflanzenbasierte Ernährung lebt, sollte auf genau diese Quellen achten.

Besonders interessant sind Kombinationen: Nussmilch mit Granatapfel oder Beeren liefert zusätzlich Vitamin E, Zink und Antioxidantien, die Haut und Haar von innen unterstützen. Granatapfel zusammen mit Mandelmilch zum Beispiel ist nicht nur außergewöhnlich lecker, es ist ein echtes Schönheitsgetränk, weil beide Zutaten die Kollagenbildung und die Hautstruktur begünstigen.

Warum selbst gemachte Nussmilch besser ist:
  • Keine Zusatzstoffe, Emulgatoren oder Stabilisatoren — auch nicht in Bio-Produkten
  • Roh und nicht pasteurisiert: Enzyme und hitzeempfindliche Nährstoffe bleiben erhalten
  • Volle Kontrolle über die Zutaten und die Qualität der verwendeten Nüsse
  • Wertvolle Aminosäuren als Bausteine für Proteine und gesunde Körpergewebe
  • Kombinierbar mit Beeren oder Granatapfel für Vitamin E, Zink und Hautpflege von innen

Ein Gerät, viele Möglichkeiten — aber das Ergebnis zählt

Ich erzähle das nicht, um Geräte zu bewerben. Ich erzähle es, weil die Vielseitigkeit für mich persönlich ein entscheidender Faktor war, warum ich diese Art von Entsaften wirklich durchgehalten habe. Wenn dasselbe Gerät morgens den Granatapfelsaft macht, mittags die Nice Cream und abends die Nussmilch, dann bleibt man dabei. Unkompliziertheit ist Teil einer nachhaltigen Routine.

Was mich beim H70 FT (Easy Press Serie) besonders überzeugt hat, ist die Reinigung: einmal kurz mit Wasser durchspülen, fertig. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht. Wenn die Reinigung aufwendig ist, lässt man das Gerät irgendwann stehen.

Der H70 ST (Pure Press Serie) hat ein Edelstahlsieb und produziert einen etwas feineren Saft. Auch er lässt sich einfach reinigen, mit etwas mehr Sorgfalt als der FT, aber deutlich unkomplizierter als klassische Entsafter mit herkömmlichen Sieben.

Beide Geräte arbeiten als Slowjuicer mit niedriger Drehzahl. Das schützt hitzeempfindliche Vitamine und Enzyme, die bei schnell drehenden Zentrifugalentsaftern durch Wärmeentwicklung verloren gehen können. Das Ergebnis ist ein Saft, der wirklich noch das enthält, was die Zutat ursprünglich hatte.

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